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Diese H.M.S.
Enterprise D-52 wurde kurz nach dem
Ersten Weltkrieg von der John Brown Shipbuilding & Engineering
Company Ltd. (Clydebank, Schottland) gebaut. Sie gehörte zu
den leichten Kreuzern der E-Klasse. Sie wurde am 23. Dezember
1919 vom Stapel gelassen, doch die britische Royal Navy stellt
sie erst am 07. April 1926 in Dienst. Bis 1937 dient der
Zerstörer im Ostindischen Ozean, wo er neben anderen Schiffen
dem vierten Kreuzerschwadron (bis 1934) angehört. Am 30.
September 1938 stellte man das Schiff in den Reservedienst
zurück.

Als am 01.
September 1939 der
Zweite Weltkrieg ausbricht, entschied sich die Royal Navy, die
Enterprise wieder in den aktiven Dienst zurückzuholen, wo sie
im Oktober transatlantische Konvois begleitete. Am 19. April
1940 entgeht die H.M.S. Enterprise nur knapp den Angriffen des
deutschen U-Bootes U-65, dessen Torpedos das Schiff
verfehlten. Fünf Tage später griff die Enterprise deutsche
Stellungen in Norwegen an und wurde im Juni 1940 der Force H,
kommandiert von Admiral Sir James Somerville, bei Gibraltar
zugewiesen.
Zusammen mit den Kreuzern H.M.S. Newcastle und
Cumberland machte sich die Enterprise am 5. Dezember 1940 auf
die Suche nach dem deutschen "Plünderer"-Schiff Thor. Im
Januar 1941 verlegte die Royal Navy die D-52 in den indischen
Ozean, um dort Rashid Ali zu unterstützen, der im Irak für den
Frühling eine Revolte geplant hat. Vom 11. bis 18. März 1941
wird die Enterprise in Colombo (Sri Lanka) überholt und
repariert.
Im Dezember
1941 eskortierte sie Truppenschiffe nach Singapur und Rangoon
und schloss sich dann der Ostflotte (unter Admiral J.
Somerville) an. Am 25. Dezember 1942 unterzog sie sich einer
weiteren Überholung und Modernisierung, die bis zum 31.
Oktober 1943 dauern sollte. In der Bucht von Biscayne
versenkte die Enterprise am 27. Dezember 1943 den deutschen
Blockadebrecher Alsterufer. Einen Tag später gelang es der
Besatzung von D-52 zusammen mit der H.M.S. Glasgow
zehn deutschen Zerstören den Weg abzuschneiden. Beide
englische Kreuzer nahmen die Flotte so enorm unter Beschuss,
dass die deutschen Schiffe T-25, T-26 und Z-27 sanken.
Vom 3. bis 29. Februar 1944 musste sich die Enterprise einer
erneuten Überholung unterziehen, bevor sie der 122. Western
Naval Forces zugewiesen wurde. In den frühen Morgenstunden des
6. Juni 1944 nahm die sie zusammen mit der H.M.S. Black
Prince, U.S.S. Nevada und Quincy die Normandie im
amerikanischen Sektor unter Beschuss. Die folgenden zwei Tage
musste die Enterprise vor der deutschen Luftwaffe flüchten,
von der sie ins Visier genommen wurde.
Am 25. Juni 1944 traf die Enterprise D-52 in Portland
(England) ein, um die Truppen in Cherbourgh zu unterstützen.
Gegen Mittag eröffnete das Schiff das Feuer auf Querqueville
(Frankreich).
Am 5. Januar 1945 verlegte man die Enterprise in den
Reservedienst und im Mai half sie bei der Heimreise der
britischen Truppen
aus dem Fernen Osten. Am 13. Januar 1946 kehrte sie letztmalig
nach Großbritannien zurück, wo sie von der Royal Navy am 11.
April 1946 verkauft wird. Nur zehn Tage später wird der
siegreiche Zerstörer in Newport (Wales) verschrottet.
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Diese U.S.S.
Enterprise CV-6, die als "The Big E" bekannt war, gehörte zu
den erfolgreichsten Kriegsschiffen der irdischen Geschichte.
Leider geht aus der offiziellen Biografie Gene Roddenberrys
nicht hervor, wie er auf den Namen seines Serien-Flaggschiffs
gekommen ist, als er im Frühjahr 1964 mit der
Entwicklung von "Star Trek" begann. Jedoch liegt die Vermutung
sehr nahe, dass er sich u. a. deshalb für "Enterprise"
entschied, da zum einen die CV-6 zu den erfolgreichsten
Schiffen der Geschichte gehörte und zum anderen Roddenberry
selbst im Zweiten Weltkrieg als Pilot in der US Air Force
(394. Bomberschwadron) diente.

Die
erfolgreiche Reise dieser Enterprise begann mit ihrer
In-Dienst-Stellung am 12. Mai 1938 (Stapellauf: 3. Oktober
1936, als sechster Flugzeugträger der Flotte). Bereits am 15.
Juni begannen an Bord die ersten
Flugzeugoperationen. Das Fassungsvermögen lag bei maximal 90
Jägern.
Das Kommando wurde nach einigen Fahrten zwischen Nord- und
Südamerika
am 21. Dezember 1938 Captain Charles A. Pownall gegeben.

Zusammen mit der U.S.S. Yorktown CV-5
begleitete die Enterprise u. a. einen Konvoi am 09. Januar 1939
und besuchte Fort-de-France, Martinique (Insel in der Karibik,
unter französischer Verwaltung; 6.-9. März 1939).
Am 15. April 1939 erhielt der Flugzeugträger, sowie weitere Schiffe der
US-amerikanischen Flotte vom Präsidenten den Befehl in den
Pazifik zu fahren. Die Enterprise brach daraufhin vier Tage
später auf, passiert am 26. April den Panama
Kanal und trifft am 2. Mai in San Diego (Kalifornien) ein. Bis
zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges (1. September 1939,
4:45 Uhr dt. Zeit) unternimmt das Schiff diverse Übungen. Als
Flaggschiff der ComScoFleet trifft sie im Oktober in Pearl
Habor ein, wo sie vor Anker geht.

Bis zum 28. November 1941 geschah nichts besonderes. Während
dieser Zeit fuhr sie mehrmals von Pearl Harbor über San Diego
nach Bremerton und zurück. An jenem Tag verließ die
Enterprise zusammen mit einem Verband, bestehend aus drei
schweren Kreuzern und sechs Zerstören, unter dem Kommando von
Vizeadmiral William F. Halsey den 211. Kampfschwadron auf
Pearl Harbor und brach Richtung Wake-Inseln auf. Unter anderem
hatte der Träger 18 Wildcats geladen. Zwei Tage später überquerte
der Verband die internationale Datumslinie.
Während die Enterprise am 4. Dezember Jäger für die Wake-Inseln starten
ließ, berichtete zur gleichen Zeit der
japanische
Geheimdienst, die CV-6 läge seit dem 28. November in Pearl
Harbor vor Anker. Nur wenige Stunden danach wurde der Hafen von
der japanischen Luftwaffe, einem Verband von 360 Flugzeugen,
angegriffen. (Film
als DVD erhältlich!)
Der 7.
Dezember 1941 geht als einer der schwärzesten Tage der
US-amerikanischen Geschichte ein. 188 Flugzeuge und 20
Kriegsschiffe wurden zerstört, mehr als 2.400 Menschen
verloren ihr Leben, 1.178 weitere wurden schwer verwundet. Im
Vergleich dazu verliert Japan lediglich nur 55 Soldaten und Piloten und 29 Flugzeuge. Mit diesem Angriff verwandelt sich
der Zweite "Europakrieg"
zum Zweiten Weltkrieg.
Die U.S.S. Enterprise ist der erste amerikanische Flugzeugträger,
der nach den Angriffen nach Pearl Harbor zurückkehrte.
Allerdings wurden vier ihrer Sturzflugbomber von der eigenen
Luftabwehr abgeschossen, weil diese die Flugzeuge für Japaner
hielten.

Amerika
offiziell in den Krieg eingetreten, versenkte die Enterprise
mit ihren Flugzeugen am 10. Dezember das japanische U-Boot
I-70. Weitere Angriffe des Trägers sollten am 1. Februar 1942
bei den Marshall Inseln erfolgen, als die Flugzeuge und Bomber
der CV-6 die japanischen Basen Kwajelein, Maloelap und Wotje
unter Beschuss nahmen. Dabei wurde auch ein Transportschiff
versenkt, neun weitere Schiffe beschädigt und der japanische
Kommandeur getötet.

Vom 8.-25. April 1942 begleitete die Enterprise die U.S.S.
Hornet CV-8, die Colonel Doolittles Verband angehörte und
Tokio
angreifen sollte. Während die Bomber vom Typ B-25, die die
japanische Hauptstadt als Vergeltungsschlag für Pearl Harbor
anflogen (von der Hornet starteten), sorgte die Enterprise für
Luftunterstützung mit ihren Jäger, die allerdings nicht bis
nach Japan mit fliegen konnten.
Mit der
Schlacht um Midway (4.-6. Juni) sollte die Wende für die
amerikanischen Streitkräfte im Pazifikkrieg eintreten, die
bis dahin den Vormarsch japanischer Truppen kaum verhindern
konnten. Doch im Laufe der Auseinandersetzungen mit dem
größeren japanischen Trägerverband gelang es der US-Flotte
unter Admiral Raymond Spruance den Gegner erheblich zu
schwächen und die japanische Hoffnung
auf einen Sieg zu Nichte zu machen. Alleine auf das Konto der
U.S.S. Enterprise ging die Versenkung dreier japanischer
Flugzeugträger,
sowie die des schweren Kreuzers Mikuma.
Allerdings musste die Enterprise recht bald auch die ersten
Rückschläge hinnehmen. Am 24. August 1942 wurde sie in der
Schlacht um die Salomon-Inseln von drei japanischen Bomben
schwer beschädigt. 74 Besatzungsmitglieder wurden dabei
getötet, rund 100 weitere verletzt. Dennoch gelang es ihr mit der U.S.S. Saratoga CV-3, den feindlichen leichten
Träger Ryujo zu versenken.

In der Schlacht um die Santa-Cruz-Inseln (26. Oktober) wird
die CV-6 erneut von drei japanischen Bomben getroffen (44
Tote, 75 Verletzte). Das Schiff sank zwar leicht ab, doch
bevor die Japaner den Angriff vollenden konnten, gelang es der U.S.S. South Dakota BB-57 den Angriff abzuwehren; sie schoss
insgesamt 26 Flugzeuge an diesem Tag ab, ein Rekord, der
seither nicht gebrochen wurde.
Bis zum 11. November reparierte man teilweise die Enterprise
bei Noumea (Neu-Kaledionien), die dann anschließend innerhalb
der nächsten 72 Stunden den Kreuzer Hiei enorm beschädigte und
den schweren Kreuzer Kinugasa versenkte; am 4. Dezember wurden
die Reparaturen abgeschlossen.
Die
Enterprise wurde am 27. Mai 1943 mit dem "Presidential
Unit Citation" ausgezeichnet und zwischen Juli und
November überholt, bevor sie im Frühjahr 1944 die
Invasion der japanischen Stellung Kwajelein
unterstützte. Es ist zudem die allererste von Radar
kontrollierte
Nachtbombardierung, die von einem Flugzeugträger
durchgeführt wurde (29. Januar bis 3. Februar).
Am 19. Juni 1944 nahm die Enterprise an der ersten
Schlacht im phillipinischen Meer teil, die als "The
Great Marianas Turkey Shoot" bekannt wurde. In dieser
2-tägigen Auseinandersetzung wurden durch die CV-6 und
anderen Trägern, sowie von Flugabwehrgewehren weiterer
US-Schiffe rund 400 feindliche Flugzeuge der
japanischen Streitmacht zerstört bzw. abgeschossen.

Die größte
Auseinandersetzung im Laufe des Pazifikkriegs fand im Golf
von Leyte statt (24. bis 26. Oktober 1944). Als Mitglied der
38. Task Force (Bestandteil der 3. Flotte) griffen die
Flugzeuge der Enterprise, Essex CV-9, Intrepid CV-11, Franklin CV-13 und Cabot CVL-28 die
japanischen Schiffe Musashi (versenkt), Myoko (beschädigt),
sowie die Träger Zuikaku und Zuiho (beide versenkt) an.
Schließlich kehrt die Enterprise am 6. Dezember 1944 nach
Pearl Harbor zurück.
Am 14. Mai 1945 wurde der Flugzeugträger durch
Kamikaze-Flieger schwer beschädigt. Dabei verloren 14 Soldaten ihr Leben
und 34
wurden verletzt. Ebenso wurde die vordere Flugzeug-Hebebühne
zerstört. Zwischen dem 7. Juni und dem 13. September
reparierte man das Schiff, bevor es am 17. Oktober 1945 nach
New York
zurückkehrte. Die letzte offizielle Amtshandlung der Enterprise
ist die Teilnahme an der Operation "Magic Carpet", bei der
rund 10.000 US-Veteranen heimgebracht wurden (1. November
1945 bis 18. Januar 1946). Mit dem Ende der Operation trifft
die CV-6 in der New York Naval Shipyard ein, wo ihre
Betriebseinstellung erfolgen sollte. Gut einen Monat später
(17. Februar 1946) nahm die US Navy die Enterprise offiziell
aus dem Dienst.
Im Jahr 1949
wurde der Plan des Bundesstaates New York, die U.S.S. Enterprise
in ein Museum zu verwandeln eingestellt. Erst im Januar 1957
wurde dieses historische Schiff aus dem US-Flottenregister
gestrichen. Auch der Plan der
"Enterprise Association", den Flugzeugträger unter
Denkmalschutz zustellen, scheitert. Schließlich wurde sie am 1. Juli 1958 verkauft und bis 1960 nach und nach in Kearney
(New Jersey) demontiert und verschrottet. Das einzige, was von
der U.S.S. Enterprise CV-6
übrig blieb, ist ihr Namensschild, das bis heute streng
geschützt in New Jersey aufbewahrt wird.
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Die
Enterprise ist weltweit das allererste Space Shuttle, das
ursprünglich jedoch U.S.S. Constitution (als Ehrung von U.S.
Constitution's Bicentennial) hieß. Doch die Fans von "Star
Trek" riefen eine Briefaktion ins Leben, mit der das Weiße
Haus in Washington, D.C. eindringlich darum gebeten wurde,
den Namen in Enterprise umzuändern. Die Führungsspitze der
National Aeronautics and Space Administration (NASA) reagierte
darauf hin und erfüllte den Wunsch der Trekkies.

Kurz nach dem
10. Geburtstag von "Star Trek" verließ am 17. September 1976
in Gegenwart von Gene Roddenberry und der
Classic-Mannschaft der Prototyp einer
neuartigen Raumschiffgeneration die Fertigungsanlagen im
kalifornischen Palmdale. Zwar absolvierte die Enterprise
nie einen Weltraumflug, musste aber jedoch sämtlichen Tests
standhalten, mit denen der Bau einer Flotte gewährleistet
werden sollte. Die Testflüge wurden zunächst per Huckepack auf
dem Rücken einer speziell für die
NASA angefertigten Boeing 747 durchgeführt, später dann
eigenständig (die 747 als Starthilfe). Weitere Bilder:
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Zwischen Mai
und Juni 1983 war die Enterprise u. a. bei Flugshows in
Frankreich, Deutschland, England und Kanada zusehen. Später,
am 20. November 1985, brachte man das Shuttle zum Dulles
Airport (Washington, D.C.), wo man sie lange Zeit besuchen
konnte. Die Eigentums- und Besitzrechte gingen dabei an das
US-amerikanische
Smithsonian Institut über. Seit 2003 wird die Enterprise
im neuen Dulles Center ausgestellt.
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