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Allgemeines |
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Captain Spock begleitet
Captain James T. Kirk und Dr. Leonard H. McCoy 2287 in den
Yosemite-Park. Sogar den Vulkanier beeindruckt dessen raue
Schönheit.

Der Yosemite-Nationalpark ist eine beeindruckende Landschaft aus
Bergen und Tälern in der Sierra Nevada des östlichen
Kaliforniens auf dem nordamerikanischen Kontinent des Planeten
Erde. Zu den Hauptattraktionen zählen die Mammutbäume, die
Wasserfälle, Glacier Point und Half Dome, EI Capitan, Mirror
Lake, Wawona, Tuolumne Valley und Hetchy Hetch Valley. 1890
wurde dieses Gebiet auf Drängen von Naturschützern von der
amerikanischen Regierung zum zweiten Nationalpark - nach
Yellowstone - erklärt, aber die Geschichte dieser grandiosen
Landschaft ist natürlich wesentlich älter.
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Geschichte |
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Achttausend Jahre lang
bewohnten die eingeborenen Einwohner Amerikas, hauptsächlich die
Miwok, das Yosemite-Tal. 1849 sorgte der Goldrausch in der
Sierra Nevada für eine wahre Invasion von Goldsuchern, die 1851
in einer Strafexpedition endete, die den Widerstand der
Eingeborenen beenden sollte. Schriftsteller und Maler aus dieser
Zeit nannten die Gegend "das unvergleichliche Tal" und wegen der
drohenden kommerziellen Ausnutzung dachte man bereits 1864 über
eine Schutzzone nach.
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Besonderheiten |
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Viele Eigenschaften des Parks
stammen aus den Besiedlungsmustern der ersten indianischen
Ureinwohner und aus der letzten Eiszeit, aber der Ursprung
Yosemites lässt sich über 500 Millionen Jahre zurückverfolgen,
bis in eine Zeit, als die Klippen und Ebenen nur Sediment am
Grund der Ozeane waren. Die natürliche Aufwärtsbewegung
verschiedener Sedimentschichten verband sich mit den Lavafelsen
zu den Granitklippen, die man heute sieht. Der Granit ist dem
Wetter und der Erosion ausgesetzt. Die Täler und Klippen sind
ein Ergebnis der letzten Eiszeit vor rund 10000 Jahren. Vom
Aussichtspunkt Glacier Point aus sieht man die höchsten Gipfel
des Parks. Er liegt in 900 Metern Höhe gegenüber den
Yosemite-Wasserfällen, die im Frühjahr am spektakulärsten sind.
Hier ist die Aussicht besonders bei Sonnenuntergang und in
Vollmondnächten bemerkenswert, wenn das Licht die Landschaft in
ein Meer von Pastelltönen verwandelt.
Der Merced River schlängelt
sich durch die Talsohle wie ein Band und ist für die V-Form des
Tals verantwortlich. Seine vielen Zuläufe fließen von den
Hochebenen über die Klippen in ihn. Die Yosemite-Wasserfälle
sind die höchsten Nordamerikas und überwinden eine Höhe von 736
Metern Andere Wasserfälle sind der Ribbon Fall mit 491 Metern,
der von feinem Sprühnebel umhüllte Bridalveil Fall mit 189
Metern und der Vernal Fall mit 97 Metern. Ebenso wie die
Waterwheel Falls des Toulumne Rivers im Hochland ist auch er für
seine Regenbögen bekannt. Das Yosemite-Tal bildet ein U, was
durch die zurückweichenden Gletscher der letzten Eiszeit
verursacht wurde. Ihre letzte Moräne formte den Lake Yosemite.
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Große Felsen |
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Der Anblick der aufgehenden Sonne über EI
Capitan ist atemberaubend. Dies ist einer der schönsten Orte der bekannten
Galaxis. Nur die stärksten Felsen widerstanden dem Druck des Eises. Dazu gehört
auch EI Capitan, ein riesiger Granitmonolith, der 1100 Meter über die Talsohle
ragt. Er ist nicht der einzige große Felsen in Yosemite. Es gibt noch den Half
Dome, einen 1440 Meter hohen Gletscherfelsen, an dessen Fuß Mirror Lake liegt,
und die Royal Arches, 450 Meter hohe Bögen, die das Parkdorf einrahmen. Die
gigantischen Mammutbäume zählen zu den größten Attraktionen des Parks. Sie
stehen hauptsächlich an drei Orten. Der Sequoiadendron gigantae ist einer der
ältesten, am schnellsten wachsenden und größten Bäume der Erde. Manche werden
über 3000 Jahre alt. Sie wachsen in einer Höhe zwischen 1500 und 2100 Metern,
sind feuerfest und verbreiten sich über Samenerhitzung.

Ein neuer Baum kann also nur durch einen
Waldbrand entstehen, der konkurrierende Bäume vernichtet und die Samen öffnet.
Im Mariposa Grove wachsen die meisten Mammutbäume. Fast 500 stehen dort, unter
anderem der berühmte Grizzly-Baum, der 64 Meter hoch und 2700 Jahre alt ist, und
der Wawona-Baum, durch den man im 20. Jahrhundert eine Straße baute. 1969 brach
er während eines Rekordschneefalls unter dem Gewicht des Schnees zusammen. Auch
in den kleineren Merced- und Tuolumne-Hainen wachsen diese riesigen und uralten
Nadelbäume. Außerdem findet man hier Pinienarten, Hemlocktannen, Fichten, Ahorn,
Eichen und pazifische Hartriegel-Bäume. Es gibt über 1300 verschiede-ne
Blumenarten und 35 Baumarten im Park.
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Die Wildnis des Yosemite |
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Der Yosemite-Nationalpark ist berühmt für
seine wilde, naturbelassene Schönheit. Seine raue Landschaft gehört zu den
geologischen Besonderheiten in diesem Teil Nordamerikas.
Die Wildnis des Yosemite soll zwar von den Parkbesuchern betrachtet und genossen
werden, aber über 93 Prozent des Parks bleiben unerschlossen. Um die heimischen
Tiere und Pflanzen zu schützen, sind die erlaubten Aktivitäten eingeschränkt,
ebenso wie die Anzahl der Personen, die gleichzeitig in den Park gelassen
werden. Camper und Wanderer, die über Nacht bleiben, werden gebeten, möglichst
wenig Spuren in der Umwelt zu hinterlassen. Die beste Zeit für einen Parkbesuch
hängt von den eigenen Plänen ab. Im Sommer eignet sich der Park aufgrund hoher
Tagestemperaturen von 31 Grad am besten für ruhige Ausflüge und zur Betrachtung
der zahlreichen, blühenden Wildblumen, wie Redbud, Sierrazwiebeln und Lupinen.

Der Herbst ist nicht sonderlich spektakulär,
da, die Bäume ihre Blätter behalten und auch die Farben nicht verändern. Im
Winter liegen die Temperaturen in den Tälern bei nur zwölf Grad und unter null
in den Bergen. Skifahren und Langlauf sind sehr beliebt, aber da die Hänge zu
dieser Jahreszeit sehr einsam sind, eignen sie sich nur für erfahrene Skifahrer.
Das jetchy Hetch Valley liegt etwas isoliert, ist jedoch das ganze Jahr über
geöffnet. Die rauen Pfade bieten Gelegenheit für unter-schiedlichste
Aktivitäten. In allen Bereichen des Parks gibt es Tiere, und Besucher müssen
darauf achten, die mehr als 80 Säugetierarten - hauptsächlich Rehe und Bären -
sowie die 240 Vogelarten nicht mehr als notwendig zu stören. |
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