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Die erste Hälfte des 21. Jahrhunderts bringt
enorme technische Fortschritte sowohl für den Planeten Erde selbst als auch für
das Sonnensystem, das den irdischen Astronauten immer vertrauter wird. Doch
zivile Unruhen häufen sich und die Katastrophe eines nuklearen Holocausts steht
kurz bevor.
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Die BesiIzloseoIn den 20er Jahren führt die wachsende
Unterklasse ein benachteiligtes Leben in den Zufluchtsdistrikten. |
Wie sein Vorgänger, so erlebt auch das 21. Jahrhundert radikale Umwälzungen,
die die Erde auf eine Weise verändern, von der niemand hatte träumen können. Die
Menschheit steht kurz davor, sich selbst zu vernichten, kommt aber schließlich
nach dem ersten Kontakt mit den Vulkaniern zur Vernunft. Doch zu Beginn des
neuen Jahrhunderts liegen all diese Entwicklungen noch in weiter Ferne. Wie man
es von einem Zeitalter erwartet, das den ersten Kontakt mit einer außerirdischen
Spezies bringen wird, entwickelt sich die Erforschung des Weltraums, die Mitte
des 20. Jahrhunderts begann, mit beeindruckender Geschwindigkeit fort. Kurz nach
der Jahrhundertwende startet die von Jackson Roykirk entwickelte Nomad-Sonde
ins All — die erste Sonde, die ausdrücklich dafür gebaut wurde um nach anderen
Lebensformen in unserer Galaxis zu suchen. Roykirk hat auch viel für die
Entwicklung künstlicher Intelligenz getan, doch nach seinem Tod wird seine
Arbeit nicht fortgesetzt.
2009 kommandiert Shaun Geoffrey Christopher die erste erfolgreiche Mission
von der Erde zum Saturn. 2018 werden durch Fortschritte bei den
Unterlicht-Antriebssystemen Schläferschiffe wie die DY-100-Klasse überflüssig.
Das NASA-Raumschiff Charybdis, das 2037 gestartet wird, ist der dritte
Versuch über den Planeten Pluto hinauszufliegen. Das Schiff verliert den Kontakt
mit der Erde, schließt aber ohne das Wissen der NASA seine Mission erfolgreich
ab und erreicht 2044 das Theta-116-System. 2030 ist das vielleicht wichtigste
Jahr für die Geschichte der Raumfahrt: Zefram Cochrane wird geboren, der Mann,
der eines Tages den Warpantrieb erfinden wird.
Während die Menschheit mit großen Schritten in den Weltraum
aufbricht, ist die Situation auf der Erde schwierig. Die Kluft zwischen
Besitzenden und Besitzlosen, die bereits gegen Ende des 20. Jahrhunderts
existierte, wird größer und größer. 2020 reagiert die amerikanische Regierung
auf die zunehmende Obdach- und Arbeitslosigkeit, indem sie in den größeren
Städten Zufluchtsdistrikte schafft. Obwohl sie eingerichtet wurden um den
Obdach-losen und Arbeitslosen zu helfen, entwickeln sich diese Distrikte bald zu
regelrechten Gefängnissen für die Besitzlosen. Außerhalb dieser Zonen stellen
sich Städte wie San Francisco als makellose Paradiese von wunderschönen
Glasgebäuden und weiten Plätzen dar. 2024 führen die Bell-Unruhen zur Schließung
der Distrikte. Bewohner von San Franciscos Zufluchtsdistrikt A übernehmen ein
Verwaltungszentrum, und mithilfe des reichen Sympathisanten Chris Brynner
erlangen sie Zugang zum planetaren Kommunikationsnetz der Erde und können der
Außenwelt ihre Geschichte erzählen. Als Sicherheitskräfte schließlich den
friedlichen Protest abbrechen und dabei Hunderte von Unschuldigen töten —
darunter auch Gabriel Bell, der die Geiseln beschützte -, ist die Öffentlichkeit
entsetzt. Die Distrikte werden abgeschafft. Soziale Unruhen sind nicht nur ein
Problem in den Vereinigten Staaten: Frankreich wird wegen der Studentenunruhen
von Touristen gemieden und die neotrotzkistische Regierung hat wenig Erfolg
dabei, die soziale Ordnung wiederherzustellen. Doch innerhalb des Chaos gibt es
auch Frieden: 2025, nach Jahr-zehnten terroristischer Aktivität durch die IRA,
wird Irland wieder vereinigt und 2033 stößt ein 52. Staat zu den USA.
Auch technische Fortschritte haben einen wichtigen Einfluss auf die Menschen.
Mitte der dreißiger Jahre ersetzen Schwebeautos die alten, an Straßen gebundenen
Autos. Um 2040 ist das Fernsehen keine bedeutende Form der Unterhaltung mehr.
Die Erde besitzt ein globales Kommunikationsnetz, das sofortige Verbindungen und
Datenzugriff über den gesamten Planeten hinweg ermöglicht. Alltägliche
Kommunikationsformen übermitteln normalerweise ein Bild des Anrufers zusammen
mit seiner Stimme. Die Mode ändert sich kaum gegenüber dem späten 20.
Jahrhundert. In den zwanziger Jahren sind dünne Aufschläge und Hemden mit
Nehru-Kragen populär. Jugendliche lassen sich mit ethnischen Mustern, deren
Designs an Tierhaut erinnern, tätowieren. Jene, die ihre Körperdekoration später
bereuen, lassen sich die Markierungen entfernen, ohne dass die geringste Spur
davon bleibt. Dennoch ist die Erde ein Ort mit Problemen. 2053 kommt es zu dem
Ereignis, das die Menschen seit der Entwicklung der Atombombe gefürchtet haben:
der Dritte Weltkrieg beginnt.
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