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Kommunikationsmethoden |
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In
einer Galaxis, in der unzählige intelligente Lebensformen zu Hause sind,
benötigt man eine Kommunikation zwischen den Spezies. Ohne sie könnten
verschiedene Völker nicht lernen, in Harmonie miteinander zu leben, sondern
blieben isoliert oder würden in Konflikte mit ihren Nachbarn geraten. Die
meisten humanoiden Völker benutzen eine verbale Kommunikation mit zahllosen
Variationen in Syntax und Struktur. Dank der Erfindung des Universalübersetzers
können fremde Sprachen schon auf der Grundlage relativ kleiner Proben schnell
analysiert werden, aber manche Wesen benutzen so komplizierte Dialekte, dass der
Übersetzer Probleme hat.
Auch
wenn eine Sprache korrekt übersetzt wird, kann ihre Struktur weiterhin
rätselhaft und schwer zu interpretieren sein. Verwirrende Begegnung Während
eines Treffens der U.S.S. Enterprise NCC-1701-D mit einem Schiff der Tamarianer
strandet Captain Jean-Luc Picard zusammen mit dem tamarianischen Captain Dathon
auf dem Planeten EI-Adrel IV. Obwohl er Dathons Worte verstehen kann, ist Picard
deren Bedeutung zunächst rätselhaft.
Schließlich erkennt der Captain, dass die tamarianische Sprache vollkommen auf
Metaphern basiert. Doch nicht alle humanoiden Wesen benutzen das gesprochene
Wort, um zu kommunizieren. Die Leyroner von Malkus IX entwickelten zunächst eine
Schriftsprache und dann erst eine gesprochene. Ihre Kommunikation besteht
hauptsächlich aus nonverbalen Gesten, die Gedanken und Konzepte vermitteln.
Das Studium solcher Kommunikationsmethoden nennt man Chromolinguistik, ein Fach,
in dem viele hochrangige Starfleet-Offiziere ausgebildet sind.
Raumschiffkommandanten wie Captain Kathryn Janeway von der U.S.S. Voyager
NCC-74656 müssen die unterschiedlichen Konzepte nonverbaler Kommunikation
verstehen, falls es zu einem Erstkontakt mit einer fremden Spezies kommt, die
sich auf diese Weise verständigt.
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Beleidigungen |
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Auf
Gesten basierende Sprachen sind jedoch schwierig zu verstehen, wie Janeway bei
Sternzeit 50425,1 erfahren muss, als sie einen Repräsentanten der Tak Tak
trifft. Diese Spezies benutzt rituelle Gesten zusammen mit gesprochenen Worten.
Als Janeway die Hände auf ihre Hüften legt, wird dies von ihrem Gegenüber als
schwere Beleidigung aufgefasst.
Andere Völker benutzen noch ungewöhnlichere Methoden, um die Sprache zu
ergänzen. Die reptilischen Voth kommunizieren beispielsweise über eine
Veränderung der Hautpigmentierung. Sie variieren ihre Hautfarbe auf subtile
Weise, und andere Voth interpretieren diese Veränderungen als grundlegende
linguistische Konzepte.
Viele Spezies haben eine Kommunikationsmethode entwickelt, die keinerlei
gesprochene Worte benötigt. Telepathie ist bei vielen Völkern weit verbreitet.
Einige, beispielsweise die Betazoiden, setzen diese Fähigkeit zusätzlich zur
verbalen Sprache ein. Es gibt jedoch auch Spezies wie die Cairn, die sich direkt
durch die telepathische Projektion von Bildern und Konzepten verständigen, statt
eine gesprochene Sprache zu benutzen.
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Kybernetischer Kontakt |
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Eine technische Version der
Telepathie existiert bei den Borg, deren Drohnen über Subraum-Prozessoren zu
einem Kollektivbewusstsein verbunden sind. Viele nicht humanoide Wesen können
nur psionisch mit anderen Lebensformen kommunizieren. Energiewesen bauen
manchmal einen telepathischen Kontakt zu humanoiden Gehirnen auf, doch solche
Methoden haben nicht immer Erfolg, und die Verbindung kann dem Empfänger
schaden.
Bei
Sternzeit 41249,3 wird die Enterprise-Crew für kurze Zeit von einem Energiewesen
aus der Beta Renner-Wolke übernommen, das ihr etwas mitzuteilen versucht. Ein
Verzerrungsring-Wesen stört 2371 die Raumzeit an Bord der Voyager, als es die
Crew kontaktieren will. Zu einem ähnlichen Vorfall kommt es bei Sternzeit
44631,2, als ein in einem Tyken-Spalt gefangenes Wesen mit einem betazoiden
Telepathen Kontakt aufnimmt. Flammenähnliche Energiewesen von Marijne VII
erschaffen Halluzinationen aus den Erinnerungen der Enterprise-Crew, um mit ihr
zu kommunizieren. |
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