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Die Ferengi sind ein technisch hoch entwickeltes Volk rücksichtsloser
Kapitalisten. Sie schrecken vor nichts zurück um Profit zu machen. Den
Frauen allerdings ist dies verboten.
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Bei Geschäften sind die Ferengi
immer bestrebt einen möglichst hohen Profit zu erzielen. Ihre
bevorzugte Währung ist in Gold gepresstes Latinum. |
Die Ferengi sind ein Volk von Humanoiden, die sich
durch einige besondere physische Merkmale auszeichnen. Die
außerordentlich großen Ohren fallen sofort auf – vermutlich haben sie
sich deshalb entwickelt, weil die Atmosphäre der Ferengi-Heimatwelt
dünner ist als bei anderen Planeten der Klasse M. Ferengi sind auch
recht klein: Männliche Exemplare werden im Durchschnitt nur etwa 1,5
Meter groß. Die Haut ist orange- und bronzefarben. Der Körper weist
keine Behaarung auf. Erst im hohen Alter bilden sich Haare, und zwar in
den Ohren. Die Zähne sind spitz und unregelmäßig geformt. Ein anderes
physisches Merkmal ist nicht sichtbar, spielte bei der Entwicklung der
Ferengi-Gesellschaft jedoch eine wichtige Rolle. Ihre Gehirne bestehen
aus vier Lobi und können nicht von Telepathen sondiert werden. Dieser
große Vorteil erlaubte es ihnen, zu einem galaktischen Händlervolk zu
werden, das seinesgleichen sucht.
Gleich in mehreren Quadranten genießen die
Ferengi einen legendären Ruf als Geschäftemacher. Ihre Kultur
basiert ganz und gar auf dem Kapitalismus – man könnte sie als
moderne Raubritter des Alls bezeichnen. Bei den Ferengi ist mit Geld
alles möglich. Man kann sich sogar aus dem Gefängnis freikaufen.
Sozialer Status und auch militärische Ränge hängen in erster Linie
von Reichtum und Rücksichtslosigkeit ab – Eigenschaften, die bei
Ferengi-Männern als erstrebenswert gelten.
Für Ferengi-Frauen sieht das Leben ganz anders
aus. Sie sind Besitz der Männer, haben weder wirtschaftliche noch
soziale Rechte. Sie können jederzeit verkauft werden, wobei ihren
eigenen Wünschen nicht die geringste Bedeutung zukommt. Nur wenige
Ferengi-Frauen verlassen den Heimatplaneten, die meisten von ihnen
verbringen ihr ganzes Leben zu Hause. Das Gesetz verbietet es ihnen,
Kleidung zu besitzen oder zu tragen. Ihre Aufgabe besteht darin, den
Besitzern Freude zu schenken. Manchmal kauen sie Ehemännern und
Söhnen sogar die Nahrung vor. Es entspricht den kapitalistischen
Prinzipien, dass die Oberhäupter der Ferengi ihre Stellung vor allem
dem eigenen Reichtum verdanken. Der Große Nagus, oberster aller
Ferengi, gilt auch als Handelsmeister. Der Nagus hat maßgeblichen
Einfluss auf die Geschäfte der Ferengi und kontrolliert den Status
der Handelsterritorien. Auch andere Ferengi verdanken ihren Rang
nicht etwa erwiesener Kompetenz, sondern dem Geld. Das gilt auch für
die Kommandanten der Raumschiffe, die DaiMons.
Ferengi-Männer sind ausgesprochen sexistisch,
nicht nur wegen ihrer dominierenden Stellung gegenüber den eigenen
Frauen, sondern auch in Bezug auf die weiblichen Individuen anderer
Spezies. Trotz ihres Macho-Gebarens finden sie großen Gefallen am
Vorspiel. Eine Version davon wird 0o-Max genannt und besteht in
einer sanften Massage der Ohren, die bei den Ferengi zu den
erogensten Zonen zählen. Zum ersten offiziellen Kontakt zwischen der
Vereinten Föderation der Planeten und den Ferengi kam es bei der
Schlacht von Maxia im Jahr 2355. Die Beziehungen zwischen VFP und
Allianz waren zunächst gespannt. Eine Zeit lang galten die Ferengi
als feindliches Volk.
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Im Jahr
2364 fliegt ein
FERENGI-MARAUDER
neben der
U.S.S. ENTERPRISE NCC-1701-D,
nachdem DaiMon
Bok
Captain Picards altes Schiff zurückgegeben hat, die U.S.S.
STARGAZER. |
In den letzten Jahren sind die Beziehungen zur
Föderation besser geworden. Die Ferengi haben sogar versucht
Handelsniederlassungen im Gamma-Quadranten zu gründen. Sie sehen in dem
riesigen Raumbereich die Chance für Geschäfte. Die Ferengi-Technologie
ist ähnlich weit entwickelt wie die Föderationstechnik des 24.
Jahrhunderts. Es sind mehrere Ferengi-Raumschifftypen bekannt, darunter
auch der Marauder. Seine Besatzung wird auf 450 Personen geschätzt.
Ausgestattet ist er mit Raketen und Plasmastrahlkanonen.
Der Marauder hat shuttleartige
Ferengi-Kapseln an Bord, die jeweils zwei Personen Platz bieten. Man
verwendet sie auch für Kurzstreckenflüge.
Die Ferengi verfügen daneben über
Frachter. Einem solchen Schiff begegnete die Föderation zum ersten Mal
im Jahr 2368, als man im Hanolin-Asteroidengürtel ein Wrack fand. |