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Waffen und
Verteidigung
Die Position von Deep Space Nine am bajoranischen Wurmloch
macht die Station zu einem strategischen Ziel - für die Kräfte
im Alpha-Quadranten, die hoffen neue Handelswege mit dem
Gamma-Quadranten auszunutzen, und für die Kräfte aus dem
Gamma-Quadranten, die ihr Territorium verteidigen.
Deep Space
Nine ist eine von der Föderation betriebene Raumstation
im bajoranischen Sternensystem, die sich in der Nähe
einer als bajoranisches Wurmloch bekannten Raumanomalie
befindet. Die Station wurde von den Cardassianern erbaut,
als sie Bajor besetzten. Dafür wurden Materialien aus
Asteroiden sowie planetarische Erze verwendet, die auf
den inneren bajoranischen Planeten und im Denorlos-Asteroidengürtel
gewonnen wurden.
Cardassianische Bautechniken unterscheiden sich von denen
der Starfleet. Auch nach der Übernahme durch die Föderation
bleibt die Station in ihrem eleganten Design und ihrer
praxisbezogenen Funktionalität erhalten.
Unter den Cardassianern sind die Waffen- und
Verteidigungssystenne angemessen, aber nicht überwältigend,
da es keinen Grund zu der Annahme gibt, dass die Station
sich gegen irgendeinen Angriff von außen schützen muss.
Die cardassianischen Verteidigungsschilde bleiben zurück,
die Schildgeneratoren jedoch werden so wie viele andere
Systeme auch sabotiert, als sich die Cardassianer zurückziehen.
Automatische innere Sicherungen sind noch vorhanden, als
Starfleet übernimmt, und können zeitweise dem Föderationspersonal
Probleme bereiten, das ihre Funktion nicht genau kennt.
Seit Starfleet die Befehlsgewalt über Deep Space Nine übernommen
hat, sind die Verteidigungssysterne verbessert worden.
Auch wenn die Station über Steuerdüsen verfügt, die für
kleinere Anpassungen eingesetzt werden können, ist sie
anders als ein Raumschiff im Falle eines Angriffs ein
unbewegliches Ziel.
Aufgrund der Möglichkeit einer
Offensive der Jem'Hadar - den Soldaten des Dominion - aus
dem Gamma-Quadranten ist diese potenzielle Schwäche zu
einem Hauptaugenmerk geworden. Die Waffen- und
Verteidigungsfähigkeiten von Deep Space Nine umfassen Schildgeneratoren, einen Reserve-Schildgenerator,
Phaser, Abschussvorrichtungen für Mikrotorpedos sowie
taktische Scanner. Um die Station zu verteidigen hat
Starfleet Deep Space Nine mit der
neuesten Technologie ausgerüstet - darunter
PhaserEmitter - und um einen kompletten Satz an Standard-Photonentorpedoschächten
ergänzt.

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Angriffsbefehl
Um die Phaser einzusetzen muss Captain Benjamin Sisko,
der Commander der Station, oder der Dienst habende
Senioroffizier den Befehl "Energie auf die Phaserbänke"
erteilen. Der Ingenieursoffizier, der sich ebenfalls im Ops befindet, bestätigt den Befehl mit den Worten:
"Das Ziel ist erfasst." Danach wird vom befehlshabenden Offizier gegebenenfalls der Befehl "Phaser
abfeuern" erteilt. Die gleiche Prozedur findet auch bei den
Photonentorpedos Anwendung.

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Die Deflektroren
Das Operationszentrum von Deep Space Nine befindet sich in einem turmähnlichen Aufsatz
hoch über der Promenade im Habitatring. In diesem Turm
befinden sich auch die Energieverteiler für drei interne
Deflektorschild-Generatoren.
Zwei vertikale Turboschächte, die vom Ops durch die
Promenade bis in den Kernbereich der Station führen,
verbinden wichtige Bereiche der Station und ermöglichen
schnellen Zugang.
Die Deflektoren selbst sind hochenergetische
Vorrichtungen, die auf langen Auslegern installiert sind
und um das Ops, die Promenade und den gesamten
Habitatring einen Schild bilden. Das von ihnen erzeugte
Feld gleicht dem Schild um ein Starfleet-Schiff, wie
beispielsweise um das Raumschiff Enterprise, und dient
als Abwehrmittel gegen Phaser, Disruptoren und
Photonentorpedos.

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Zusätzlicher Schutz
Die äußere Schutzwand ist ein struktureller Deflektor,
der die Promenade und den Oberen Kern schützen hilft.
Die Schutzwand basiert auf einem ähnlichen Prinzip wie
eine reaktive Panzerung, die in Panzern während des späten
20. Jahrhunderts verwendet wurde. Sie leitet
eintreffendes Phaserfeuer über eine Reihe von Absorbern
und Konvertern um um die Energie wieder ins All abzugeben.
Dieser Prozess funktioniert zwar im Allgemeinen, ist aber
nicht vollkommen und kann durch konzentriertes
Phaserfeuer zu einer Überladung des Systems führen.
Die Cardassianer entfernten aus den Verteidigungstürmen
alle Waffen, bevor sie die Station an die Föderation übergaben.
Die Türme sind seitdem wieder mit Phaser-Emittern für
die Verteidigung der Station bestückt worden. Jeder Turm
besteht aus oberen und unteren Emitter-Stationen, die
jeweils einen Winkel von 120 Grad abdecken. Diese
Einrichtungen dienen auch als Beobachtungsposten, von
denen aus die gesamte Station mit auf den Türmen
montierten, ferngelenkten Überwachungskameras eingesehen
werden kann.
In den Innenräumen der Türme finden sich die Phaserüberwachungsräume,
Wartungsbereiche und vertikale Turboschächte. Obwohl die
Cardassianer praktisch alle
Verteidigungsschildgeneratoren auf Deep Space Nine
sabotierten, als sie die Station verließen, kann
Chefingenieur Milles O'Brien ein gebrauchsfähiges
Schildsystem für die Station aufbauen. Seitdem hat er
unermüdlich daran gearbeitet, das System zuverbessern,
damit es den StarfleetAnforderungen entspricht. Dabei
muss er sich oft mit Behelfslösungen begnügen. Zum
Verteidigungsschildsystem gehören die Schildgeneratoren,
Energieverteiler, die die Energie an die verschiedenen
Bestandteile des Schildnetzes und an die Schildnetze
selbst leiten, die sich an den Außenseiten der Station
befinden. Bislang haben sich Chief O'Briens Bemühungen
als äußerst effektiv erwiesen.

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Verteidigungstürme und Bewaffnung
Angesichts
ihrer gefährlichen Position am Rande des bajoranischen
Wurmlochs ist die Raumstation Deep Space Nine mit einer
beeindruckenden Phalanx von Waffensystemen und
Verteidigungseinrichtungen ausgerüstet. Als die Starfleet 2369 die Kontrolle über die Station übernimmt,
findet sie ein ausgeschlachtetes Wrack ohne vernünftige
Bewaffnung vor. Doch wegen der Bedrohung durch das
Dominion wurde die strategische Lage der Station für die
Verteidigung des Alpha-Quadranten lebenswichtig. Das
veranlasste die Föderation die Station bis an die Zähne
zu bewaffnen. Integrierte Starfleet-Phaser-Streifen
wurden auf der gesamten Struktur installiert und
Photonentorpedo-Werfer tauchen aus den Andockmasten und
dem äußeren Andockring hervor. Die wahrscheinlich
effizientesten Waffen befinden sich jedoch in den drei
Verteidigungstürmen.
Sie waren schon immer Teil der
Station, aber wie sie unter cardassianischer Ägide bestückt
waren, ist unbekannt. Diese Arme ragen in gleichmäßigem
Abstand aus dem Habitatring hervor. Sie sind nach oben
und außen geschwungen und besitzen mehrere Waffensysteme,
darunter auch Starfleet-Phaserbänke, die kurz nach der Übergabe
installiert wurden, und Torpedo-Werfer. Die Hauptwerfer
entsprechen dem flachen, rechteckigen Typ, den man auch
an anderen Orten der Station findet. Sie können in
schneller Folge Photonentorpedos auf Ziele in allen
Richtungen abfeuern, obwohl der Winkel der
Abschussvorrichtungen sich nicht zu verändern scheint.

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Waffenkontrolle
Die Zielerfassung
und das Feuer werden von den taktischen Stationen im Ops
gesteuert und unterstehen damit normalerweise Cornmander
Worf, der die Phaser kontrolliert und Major Kira, die die
Photonentorpedos bedient. Die nach außen gerichteten
Spitzen der Verteidigungstürme sind ebenfalls mit Torpedo-Abschussvorrichtungen
ausgerüstet. Diese scheinen
besonders für entferntere Ziele geeignet zu sein, wie
sich im Jahr 2373 zeigt: Drei Schiffe des Dominion nähern
sich der U.S.S. Defiant NX74205, die selbstreplizierende
Minen am Eingang zum Wurmloch aussetzt. Doch die
Angreifer werden selbst über diese große Entfernung per
DS9-Torpedos zerstört. Zum dritten Typ der Turm-Waffensysteme
gehören runde Schnellfeuer-Phaserbänke und Torpedo-Einrichtungen sowie ein weiterer Torpedo-Werfer.
Die Phaserbänke ruhen normalerweise unsichtbar in den
Seiten der Verteidigungstürme und gleiten im Ernstfall
sanft nach außen. Die runde Trommel taucht dabei im
rechten Winkel zu den festen Abschussvorrichtungen auf
und durchläuft mehrere Rotationen, bevor sie in Position
einrastet. Dieser Mechanismus bietet einzigartige
Zielerfassungs-Beweglichkeit; er dreht sich blitzschnell
um 360 Grad und feuert unablässig.
Jede dieser runden
Abschusstrommeln hat Mündungen in den vier
Himmelsrichtungen. Torpedos schießen in schneller Folge
heraus und Phaser können gleichzeitig aus mehreren
Richtungen feuern. Die Phaserstrahlen treten aus den
Enden jeder Feuermündung, während die Torpedos vom
Zentrum aus abgefeuert werden. Die Abschussvorrichtung
auf der äußeren Seite des Arms arbeitet vergleichbar.
Als es 2372 zu Feindseligkeiten mit den Klingonen kommt,
hat die Station ein Jahr Zeit gehabt um sich auf eine
Invasion durch das Dominion vorzubereiten; sie ist stark
befestigt und besitzt ein Arsenal von 5000
Photonentorpedos. Captain Sisko ordnet an, abwechselnd
ungerade und gerade nummerierte Werfer abzufeuern. Der
Angriff der Klingonen wird zurückgeschlagen: Acht
klingonische Schiffe werden total zerstört und einige
schwer beschädigt, bevor Kanzler Gowron den Rückzug
anordnet. Die Verteidigungstürme bilden einen
wesentlichen Teil eines Waffensystems, das entscheidend
zur Verteidigung der Station, Bajors, des Wurmlochs und
damit zur Verteidigung des gesamten Alpha-Quadranten
beiträgt. Ohne diese hochkomplexen Einrichtungen und
ohne den Schutz, den sie bieten, sähe sich die Föderation
möglicherweise schon bald der Herrschaft des Dominion
unterworfen. |
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