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Sternenflotten-Akademie: Funktionen
Die Raumschiffe der Starfleet werden
nicht nur von Admiralen, Captains und Kommandanten in Gang gehalten, ihnen steht
auch Wichtiges Personal zur Seite. Die Starfleet ist eine riesige Organisation, zu der tausende
von Raumschiffen, hunderte von Sternenbasen und zahlreiche andere Einrichtungen
auf Planeten im Alpha- und Beta-Quadranten gehören. Damit die Starfleet
effizient funktionieren kann, ist es wichtig, eine straffe Organisationsstruktur
und eine klar definierte Befehlskette zu haben. Die primäre Mission der
Organisation ist die friedliche Erforschung, obwohl sich der Aufbau der
Starfleet eng an den militärischen Armeen der irdischen Vergangenheit
orientiert.
An der Spitze der Kommando-Pyramide der Starfleet stehen die
Flottenadmirale, die direkt dem Präsidenten der Vereinten Föderation der
Planeten unterstehen. Im Jahr 2372 wird dieses Amt von Präsident Jaresh-lnyo ausgeübt.
Die höchstrangigen Admirale sind bei Starfleet Command in
San Francisco auf der Erde stationiert. Eine solche verantwortungsvolle Position
erreicht man erst nach vielen Jahren als Kommandant von Raumschiffen oder
Raumbasen; James T. Kirk wird beispielsweise zum Admiral befördert, nachdem er
sich im Dienst als Captain der U.S.S. Enterprise NCC-1701 als Forschungspionier
ausgezeichnet hat. Admiral Mark Jameson dagegen erwirbt sich in seinen Jahren
als Raumschiff-Offizier einen Ruf als geschickter Vermittler. Die Starfleet
bietet Akademikern vieler Disziplinen eine Karriere, z. B. in der Astrobiologie,
Xenobiologie, stellaren Kartografie, Geschichte, Archäologie und Anthropologie,
Geologie und Psychologie.
Die Besatzungen der Raumschiffe und Sternenbasen
umfassen ein breites Spektrum an Spezialisten, so etwa Ingenieure,
Wissenschaftler, Mediziner, Navigatoren, Transporter-Techniker, Strategen und
Sicherheitsoffiziere. Einige Raumstationen benötigen wegen ihrer geringen Größe
nur eine Minimalbesatzung. Lt. Keith Rocha und Lt. Aquiel Uhnari sind zum
Beispiel die einzige Besatzung der Relaisstation 47, einem entlegenen
Subraum-Kommunikationsaußenposten. Andere Einrichtungen wie die Station Deep
Space Nine haben tausende von Bewohnern, in diesem Fall neben
Starfleet-Offizieren bajoranisches Militär und Zivilisten.

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Essenzielles
Personal
Die Starfleet-Offiziere auf den modernsten Raumschiffen sind
unweigerlich diejenigen, die Schlagzeilen machen und in die Geschichtsbücher
eingehen, aber man sollte nicht vergessen, dass sie nicht das einzige Personal
im Dienst der Organisation sind. Ohne die Spezialisten des
Starfleet-Ingenieurscorps und Wissenschaftler wie die Antriebsexpertin Dr. Leah
Brahms, die die auf der Utopia Planitia-Schiffswerft stationierte Theoretische
Antriebsgruppe leitet, würden die Schiffe gar nicht erst das Raumdock verlassen.
Erfahrenes Starfleet-Personal muss oft den Umbau von Raumschiffen überwachen;
die Neuausrüstung der U.S.S. Enterprise NCC-1701 wird zum Beispiel von
Montgomery Scott, der viele Jahre als Chefingenieur des Schiffs diente, und
Captain Willard Decker, der das Kommando über das überholte Schiff übernehmen
soll, geleitet.
Erfahrene Offiziere können auch Entwicklungsaufgaben übernehmen; Commander Benjamin Sisko ist zwischen seinen Kommandos auf einem Raumschiff, der
U.S.S. Saratoga NCC-31911, und der Raumstation Deep Space Nine an der
Entwicklung der Defiant-Klasse auf Utopia Planitia beteiligt. Andere
Starfleet-Wissenschaftler arbeiten eng mit zivilen Organisationen auf ähnlichen
Forschungsgebieten zusammen; Commander Bruce Maddox vom Kybernetik-Labor der
Starfleet-Akademie besetzt zum Beispiel auch den Lehrstuhl für Robotik am
Daystrom-Institut für Technologie. Viele Institutionen sind an bahnbrechender
neuer Forschung beteiligt, z. B. Dr. Lewis Zimmerman auf der Jupiter-Station,
der medizinische Hologramme entwickelt und verbessert, und die Mitarbeiter des
Pfadfinder-Projekts auf der Erde, die nach einer Methode suchen, um mit der Crew
der U.S.S. Voyager NCC-74656 zu kommunizieren, einem zur Zeit im
Delta-Quadranten gestrandeten Raumschiff der Starfleet.

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Anwälte
Die Starfleet beschäftigt auch eine Reihe engagierter
Rechtsoffiziere für juristische Fragen, ob es sich um Anklagen gegen Offiziere
wegen bestimmter Vergehen oder um Routineuntersuchungen, z. B. nach dem Verlust
eines Raumschiffs, handelt. Rechtsoffiziere wie Samuel Cogley und Areel Shaw in
den 2260er-Jahren und Phillipa Louvois ein Jahr-hundert später sorgen für
Gerechtigkeit. Auch im 24. Jahrhundert werden noch regelmäßig neue Völker und
Zivilisationen entdeckt. Auf einer einzigen Mission kann es nötig werden, als
Diplomat, Botschafter, Forscher, Militärführer und Politiker aufzutreten – oft
alles gleichzeitig. Die Starfleet betraut allerdings oft Spezialisten mit
besonders kritischen Missionen, beispielsweise die Sonderbotschafterin K'Ehleyr,
eine halb klingonische, halb menschliche Frau, die die U.S.S. Enterprise
NCC-1701-D zur Kontaktaufnahme mit der Besatzung des klingonischen
Schläferschiffs I.K.S. T'Ong begleitet, die vor kurzem nach 80 Jahren aus der
Stasis erwacht ist.
Die zahlreichen Angehörigen fremder Spezies in der Starfleet
im späten 24. Jahrhundert erweisen sich oft als wertvoll für die Organisation;
Lt. Commander Worf etwa wird unter anderem auch mit der Absicht nach Deep Space
Nine versetzt, mit den Streitkräften des Klingonischen Imperiums Kontakt
aufzunehmen. Offiziers-Austauschprogramme wie das, bei dem Commander William
Riker an Bord der I.K.S. Pagh ging, dienen der Förderung der
Völkerverständigung.

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Militärische
Berater und Taktiker
Leider sind nicht alle Beziehungen zu fremden
Völkern freundschaftlicher Natur und viele Starfleet-Offiziere
müssen ihr Geschick als militärische Strategen beweisen. Lt.
Commander Shelby verbringt Jahre damit, Kampfmethoden gegen die Borg
zu entwickeln, während Admiral Leyton, Leiter der
Starfleet-Einsatzzentrale, Strategien gegen das Dominion plant.
Admiral William Ross führt den Kampfverband der Starfleet an, der
2374 die Dominion-Flotte bekämpft. Als Krönung ihrer langen und oft
sehr abwechslungsreichen Laufbahnen übernehmen viele
Starfleet-Offiziere Posten als Lehrer an der Starfleet-Akademie. Zu
den vielen Berühmtheiten, die diesen Weg eingeschlagen haben, zählen
Captain Spock, Commander Uhura und, obwohl kein Offizier, Chief
Miles O'Brien. |
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