Seine Schauspiel-Karriere begann er in den
50er Jahren im Science Fiction Genre. Zusehen war er erstmals
1953 in der Serie "Space Command".
Doohan konnte eine zahlreiche Palette von ausländischen
Akzenten. Als er bei Gene Roddenberry, vorsprach, führte er ihm
einige dieser Akzente vor. Roddenberry sagte ihm er kann
entscheiden welchen Akzent er sprechen wollte und so entschied
sich Doohan für den schottischen.
In späteren Jahren ging Doohan
gerne Star Trek Conventions und ging auf dieses Casting
ein. Er demonstrierte den Fans einige seiner möglichen Stimmen.
Nach dem Ende von Star Trek 1969, musste
Doohan feststellen, dass er auf seine Rolle geprägt wurde und es
schwierig für ihn war, andere Rollen zu finden. Erst als Star
Trek 1979 wiederbelebt wurde, konnte er wieder in seine Rolle
des Montgomery Scott schlüpfen.
James Doohan litt schon seit längerem an
Diabetes, Lungenfibrose und an der Parkinson-Krankheit. Seine
Frau Wende Doohan gab im Juli 2004 bekannt, dass bei ihm auch
Alzheimer diagnostiziert wurde.
Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte er im Oktober 2004
als sein Lebenswerk mit einem Stern auf dem Walk of Fame in
Hollywood geehrt wurde. Dabei begleiteten ihn seine ehemaligen
Kollegen George Takei (Sulu), Nichelle Nichols (Uhura) und
Walter Koenig (Chekov).
James Doohan verstarb im Kreise seiner Familie
am 20. Juli 2005 um 5:30 Ortszeit in seinem Haus in Redmond,
Washington, an den Folgen einer Lungenentzündung.